Südthüringer Grüne gegen Kürzungen im Bahnverkehr

Das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft plant den aktuellen 1-Stunden- Takt auf zwei Südthüringer Bahnlinien abzuschaffen und durch einen zeitweisen 2- Stunden-Takt zu ersetzen. Gegen die Pläne formiert sich Wiederstand bei den Südthüringer Grünen in den Regionalverbänden von Sonneberg bis Schmalkalden. Ende 2017 sollen auf der Linie Sonneberg – Neuhaus am Rennweg täglich nur noch 13 Züge in jede Richtung fahren. Weiterhin sollen auf der Linie Zella-Mehlis – Wernshausen täglich nur noch 10 Züge in jede Richtung fahren. Das entspricht fast einer Halbierung des aktuellen Fahrplans. Die betroffenen Regionalverbände von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN wollen nun einen Antrag zum Stopp der Kürzungspläne beim Landesparteitag, vom 25. bis 26. November in Bad Langensalza, beschließen lassen.

„Wir fordern die Landesregierung auf, den aktuellen 1-Stunden-Takt auf den Südthüringer Bahnlinien zwischen Sonneberg und Neuhaus am Rennweg sowie zwischen Wernshausen und Zella-Mehlis beizubehalten. Der Fahrplan der Südthüringen-Bahn darf auf diesen Strecken nicht gekürzt werden.“, heißt es in dem Papier der Südthüringer Grünen, welches zur Landesdelegiertenkonferenz beschlossen werden soll.

rammbock„Leidtragende der inakzeptablen Kürzungspläne des Ministeriums für Infrastruktur und Landwirtschaft sind vor allem Seniorinnen und Senioren, Auszubildende,  Berufspendler sowie Menschen mit Behinderung und Familien mit Kleinkindern“, so Alexander Keiner vom Vorstand des Bündnisgrünen Regionalverbandes Schmalkalden-Meiningen-Suhl.

„Wir als Grüne erwarten einen Ausbau des Bus- und Bahnangebotes in ganz Thüringen. Aus diesen Gründen wurde im Koalitionsvertrag festgehalten, dass Fördermittel für die jeweiligen Aufgabenträgerinnen und Aufgabenträger bereitgestellt werden. Wir fordern die Landesregierung auf, die Vereinbarungen aus dem Koalitionsvertrag umzusetzen und den Bahnverkehr weiter auszubauen statt abzubauen!“, so Heidi Büttner vom Bündnisgrünen Regionalverband Sonneberg-Hildburghausen.

Die Pläne der Landesregierung sehen vor, jetzt schrittweise Taktfahrpläne in Thüringen einzuführen, es werden Strecken von und zum Erfurter ICE-Knoten aufgewertet, während hier in den Randlagen des Freistaates die Strecken austrocknen.

Mitgliederversammlung am Mittwoch, den 23. November um 19.00 Uhr im Grünen Büro

Liebe Freundinnen und Freunde,

unsere nächste Mitgliederversammlung findet am Mittwoch, den 23.11.2016, um 19.00 Uhr im Grünen Büro in Meiningen (Mauergasse 4a) statt.

Tagesordnung:

1. Begrüßung

2. Berichte aus den Gremien

3. Berichte aus dem Landtag mit Roberto Kobelt

4. Diskussion „SuedLink“ Stromtrasse (Link: http://www.tennet.eu/de/unser-netz/onshore-projekte-deutschland/suedlink/)

5. Vorbereitung Weihnachtsfeier

6. Termine

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Grünes Büro erhält Plakette „Behindertenfreundliche Einrichtung“

Am Dienstag, den 04. Oktober 2016, konnten wir im Meininger Abgeordnetenbüro die Plakette des Behinderbeirates der Stadt Meiningen in Silber entgegen nehmen. Verliehen wurde die Plakette vom Vorsitzenden des Beirates Dirk Wessely an den Landtagsabgeordneten von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Roberto Kobelt. „Wir freuen uns sehr über dieses besondere Auszeichnung und freuen uns, dass unser Büro auch für Menschen mit Behinderung, Senioren und Familien gut zu erreichen ist. Wir haben schon bei der Suche nach Räumlichkeiten auf einen barrierefreien Zugang geachtet“ so Roberto Kobelt. „Herzlich bedanken möchte ich mich auch bei Christoph Wegner. Der junge sehbehinderte Mann hat uns zur Verleihung ein selbst komponiertes Lied präsentiert“.

plakette2Die Plakette soll dazu beitragen, dass die Teilhabe behinderter Menschen am öffentlichen Leben verbessert wird. Geschäfte, Firmen und öffentliche Einrichtungen in Meiningen, die sich nachweislich für die Integration behinderter Menschen einsetzen, erhalten diese Anerkennung als besondere Würdigung ihres Engagements. Anhand von Bewertungskriterien wird über die Bewerbung entschieden. Der Behindertenbeirat der Stadt hatte die Auszeichnung erstmals im Jahr 2011 verliehen.